Street Food Business in 5 Gedanken mit Andrew Bruce Fordyce, Street Food Experte und enthusiastischer Entrepreneur

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Ihr trefft mich gerade in/bei…

> … … auf dem Weg nach München zu Studioaufnahmen bei Pro Sieben/SAT.1: Kabel eins bringt im Rahmen der Sendereihe „Abenteuer Leben“ am 20. August um 20.15 Uhr eine große Dokumentation über internationales Street Food, gefolgt von einem Beitrag über das 2. Foodtruck Festival Fürstenfeldbruck, das der Sender kürzlich präsentierte. Ich habe die Redaktion bei Recherchen in Südafrika und London unterstützt. Auf dem Festival waren wir mit unserem YUMMY CHOW Wagen natürlich auch vertreten und hatten großen Zulauf. Vom TV-Koch Dirk Hoffmann gab’s 100 Punkte für unser südafrikanisches Street Food. Die Anerkennung hat uns sehr gefreut.

Das ist mein Beitrag zum Thema Street Food…

Andrew Fordyce

Andrew Bruce Fordyce ist leidenschaftlicher Street Food Experte und enthusiastischer Entrepreneur mit über 25 Jahren Erfahrung in der Food Service Industrie. Als gebürtiger Südafrikaner hat er das Street Food seiner Jugendzeit, den YUMMY CHOW, als Eigenmarke in nach Deutschland, Schweiz und Österreich geholt! Foto: Nuernbergmesse/UteWünsch

>…In puncto Street Food sind für mich meine „High-Five“ maßgeblich, um eine solide Basis für eine Geschäftsidee zu haben:

  • um die fünf britischen Pfund für ein Gericht (rund 6,50 EUR),
  • weniger als fünf Produkte zur Auswahl,
  • weniger als fünf Zutaten pro Gericht,
  • weniger als 50 Sekunden Produktionszeit bis zum Gast,
  • weniger als fünf Mitarbeiter für Vorbereitung, Küche, Stand bzw. Verkauf.

Das sind die Grundvoraussetzungen für einen guten Start! Aber das ist natürlich erst der Anfang.

Beim Thema Street Food (Foodtrucking / mobiles Catering) denke ich, dass…

>…es immer härter wird, lukrative Margen zu erreichen. Das Angebot von Street Food Trucks ist vielfältiger geworden, damit aber auch die Zahl der Anbieter. Street Food ist mittlerweile ein normaler Bestandteil unserer Gastro-Kultur. Das bedeutet: Nach einem ersten heftigen Anstieg der Kundenzahl stagniert sie jetzt. Unterm Strich konkurrieren jetzt mehr Anbieter, um einen Kundenpool, der nicht mehr signifikant wächst. Dadurch verschiebt sich die Einkommensstruktur. Mehr haben weniger. Das heizt die Konkurrenz enorm an. Viele können diesem Kampf nicht standhalten und gehen unter.

Beim Thema Street Food (Foodtrucking / mobiles Catering) muss ich auch noch erwähnen, …

>…dass Mieten und Standgelder, die manche Festivalveranstalter fordern, teilweise horrend bzw. unverhältnismäßig sind. Es ist geradezu eine Frechheit, wenn von dieser Seite versucht wird, die Preise über den Öffentlichkeits- bzw. Werbeeffekt zu rechtfertigen. Das ist Quatsch. Bei solchen Events geht der doch angesichts der Konkurrenz komplett flöten. Zählt man Einsatz von Ware, Personal und Zeit zusammen, gehen die meisten mit einem Minus aus der Sache raus.

 

Die Street Food Convention ist für mich…

>…eine Gelegenheit, „like-minded“, also gleichgesinnte Street Food Unternehmer zu treffen. Hier besteht die Möglichkeit, eine Lobby zu bilden, um sich über veränderte Rahmenbedingungen des Geschäftes auszutauschen, neue zu formulieren und nach außen mit einer Stimme dem Kunden bzw. der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Grundvoraussetzungen fürs eigene Business müssen stimmen, sonst geht man schnell unter